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Steinmetz Omi Themenstarter

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Sonntag, 9. August 2015, 16:22

Jux und Lach Magazin

Jägermeister-Kuchen

Zutaten:

* 1 Tasse Wasser
* 1 Tasse weissen Zucker
* 1 Tasse braunen Zucker
* 4 große Eier
* 1 Pfund Butter
* 2 Tassen getrocknete Früchte
* 1 TL Salz
* 1 Handvoll Nüsse
* 1 Zitrone
* 2 kleine Liter Jägermeister

Zubereitung:

Koste zunächste den Jägermeister und überprüfe so seine Qualität. Nimm dann eine große Rührschüssel.

Schalte den Mixer (Wahlweiße auch Akkuschrauber) an und schlage in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.

Probiere nochmals vom Jägermeister und überzeuge Dich davon, ob er wirklich von bester Qualität ist.

Gieße dazu eine Tasse randvoll und trinke diese aus.

Wiederhole den Vorgang mehrmals.

Füge einen Löffel Zucker hinzu. Überprüfe, ob der Jägermeister noch in Ordnung ist. Probiere dazu mehrmals eine Tasse voll.

Breche zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. Hau die schrumpeligen Früchte mit rein.

Mixe den Schalter aus.

Übelprüfe den Jägermeister auf seine Konsistenzzzz......

Malte den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, hol es irgendwie raus.

Jetzt schmeiß die Zitrone in den Hixer und drücke Deine Nüsse aus. Füge eine Tasse dazu. Zucker, alles, was auch immer.

Fette den Ofen ein, drehe ihn um 360 Grad.

Schlag den Mixer, bis er ausgeht. Wirf die Rührschüssel aus dem

Fenster. Überprüfe den Geschmack des restlichen Jägermeister. Geh ins Bett und pfeiff auf den Kuchen.


Viel Spass beim nach backen

 


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Sonntag, 9. August 2015, 16:34

Interview zum Geburtstag

Anlässlich seines 95. Geburtstags wird ein greiser Herr im Altersheim für einen Bericht in
der Lokalzeitung interviewt:

Reporter: "Wie fühlen Sie sich in Ihrem Alter und in dieser Umgebung?"
Greis: "Danke, sehr gut."
Reporter: "Wie sieht denn hier Ihr Tagesablauf aus?"
Greis: "Morgens - erstmal Pinkeln!"
Reporter: "Und? Keine Probleme?"
Greis: "Ach wo! Harter Strahl, kein Brennen, gesunde Farbe!"
Reporter: "Und dann?"
Greis: "Stuhlgang!"
Reporter: "Irgendwelche Beschwerden?"
Greis: "Keine Spur - ausreichender Druck, kein Blut, ganz normale Darmentleerung."
Reporter: "Wie geht es weiter?"
Greis: "Nun ja, dann stehe ich auf."

Habe die Ehre
De Omi

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Sonntag, 9. August 2015, 16:46

Temposünder führt Polizist an der Nase herum

Ein Polizist stoppt einen jungen Mann in einer 30er-Zone mit 80 km/h. Es kommt zu folgender Unterhaltung:

Polizist: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
Mann: Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum 3. Mal betrunken Auto gefahren bin.
Polizist: Aha, kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?
Mann: Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.
Polizist: Der Wagen ist geklaut??
Mann: Ja - aber lassen Sie mich kurz überlegen, ich glaube, die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe.
Polizist: Sie haben eine Pistole im Handschuhfach?
Mann: Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.
Polizist: Wie bitte, sie haben eine Leiche im Kofferraum???
Mann:Ja!

Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von dem Unterstützung bekomme.

Das Auto wurde umstellt und als der Kollege eintraf, ging er langsam auf den Fahrer zu und fragte noch mal:

Polizist: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
Mann: Sicher, hier bitte (Fahrer zeigt gültigen Führerschein)
Polizist: Wessen Auto ist das?
Mann: Meins, hier sind die Papiere.
Polizist: Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen ob Sie eine Pistole dort deponiert haben.
Mann: Wie bitte? Eine Pistole?
Er öffnet das Handschuhfach. Es ist leer.
Polizist: Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen. Mein Mitarbeiter sagte mir, dass Sie darin eine Leiche haben.
Auch der Kofferraum ist leer.
Polizist: Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein haben, das Auto gestohlen ist, eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum haben.
Mann: Na super! Ich wette, er hat Ihnen auch gesagt, dass ich in der 30er-Zone 80 gefahren bin...

 


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Montag, 6. März 2017, 10:30

Weihnachtsgans für Männer
Spezial-Rezept für eine Gans mit Whiskey

Man kaufe eine Gans von fünf Kilogramm (für 6 Personen) und eine Flasche Whiskey.
Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen. Gans salzen, pfeffern, mit Speckstreifen belegen, schnüren und etwas Olivenöl hinzugeben.
Ofen auf 200 °C einstellen.
Dann ein Glas Whiskey auf gutes Gelingen trinken.

Anschließend die Gans auf einem Backblech in den Ofen schieben.
Nun schenke man sich zwei schnelle Glas Whiskey ein und trinke nochmals auf gutes Gelingen.

Nach 20 Minuten den Thermostat auf 250°C stellen, damit es ordentlich brummt.
Danach schenkt man sich drei Whiskey ein.
Nach halm Schdunde öffnen, wenden unn den Braten überwachn.
Die Fisskieflasche ergreiffn unn sich eins hinner die Binde kippn.

Nach ´ner weitern albernen Schunnde langsam bis zzum Ofen hinschlen-eren unn die Gans umwennen.
Drauf achtn, sich nich die Hand zu vabrennnn anne Schaisss-Ohfndür.
Sich waidere ffünff odda siehm Wixki innem Glas ssisch unn dann unn so.

D´Ganns weehrent drrai Schunn´nt (iss auch egal!) waiderbraan unn all ßehn Minud´n pinkeln.
Wenn üerntwi möglich, ßumm Huhn hinkriechn unn den Ohwn aus´m Viech ssiehn.
Nommal n n Schlugg geneemign uhd anschliesnt wida fasuchen, das Biest raussukriegen.
Den fadammt´n Vogel vom Bodn auffläsen unn auff´ner Bladde hinrichten.

Aufbasse, dass nich Ausrutschn auff´m schaißffettichn Kühnbodn.
Wenn sich droßdem nich fameidn läss, fasuhn wida aufßuschichtnodersohahahaisallesjaeeehscheißegaal!!!

Ein wenig schlafen. Am nächsten Tag die Gans mit Mayonaise und Aspirin kalt essen.

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Holly (8. März 2017, 16:46)

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Montag, 20. März 2017, 12:18

Polen und Deutsche am Bau

Polen am Bau

Herr Vorsitzender, es ist soeben noch eine Studie reingereicht worden, die ich eigentlich gerne vorgetragen hätte, zur Unterfütterung meiner Argumente.
Am Institut für Arbeitsethik in Görlitz wurde eine Vergleichsstudie über die unterschiedliche Arbeitsweise von polnischen und deutschen Handwerkern durch geführt.

Stellen Sie sich vor Herr Vorsitzender, 5.30 Uhr Morgens. Es klingelt an ihrer Tür. Davor stehen Bolek und seine Handwerkertruppe um ihre Wohnung zu renovieren. Sechs energische Gesichter sagen nur eins: Lasst uns arbeiten, arbeiten, arbeiten!

Gleichzeitig an einem anderen Ort: Auch der deutsche Handwerksmeister ist schon aktiv. Er sägt! Auch sein Gesicht sagt nur eins: Lasst mich pennen, pennen, pennen!

5.32 Uhr: Bolek und seine Leute laden den Wagen aus. Sie sind am Morgen aus Warschau gekommen. In der Nacht haben sie in Braunschweig eine Doppelgerage aufgebaut und in Hannover zwei Dächer neu eingedeckt.

Sie Herr Vorsitzender erklären Bolek was zu tun ist. Die ganze Wohnung renovieren. Alle Tapeten ab. Im Wohnzimmer einen Wanddurchbruch, alle Elektriken neu, alle Rohrleitungen neu, alle Wände neu verputzen, die Decken abhängen, den Stuck erneuern, den Fußboden erhöhen, spachteln und streichen, das Bad neu fliesen, in die Küche Raufaser und Laminat. Bolek wundert sich. Er dachte es gibt Arbeit für den ganzen Tag.

6.30 Uhr: der deutsche Handwerksmeister dreht sich noch einmal um.

7.00 Uhr: Ihre Wohnung, Herr Vorsitzender, sieht aus wie Dresden 1945. Alle Tapeten sind runter. Bolek, Leschek und Malek schlitzen Elektroleitungen in die Wände. Antek und Spischek verputzen gleichzeitig und Franek bereitet schwitzend die Küche für den Laminat und die Raufaser vor.

7.30 Uhr: Der deutsche Handwerksmeister steht auf. Er geht ins Bad. Sieht sich selbst im Spiegel an und konztertiert: Dem deutschen Mittelstand ging es noch nie so schlecht wie heute!

7.50 Uhr: Die Polen haben die ersten Wände verputzt und verspachtelt.

8.00Uhr: Der deutsche Handwerksmeister Frühstückt. Dann holt er seinen Lehrling ab und macht sich auf den Weg zu Ihnen. Unterwegs bemerken die beiden, dass sie noch tanken müssen. Sie halten an. Jeder zwei Bier, zwei Korn, drei Jägermeister. Der Arbeitstag kann beginnen.

9.30 Uhr: Die Polen haben das erste Zimmer Ihrer Wohnung fertig verputzt. Sie arbeiten seit vier Stunden ununterbrochen. Sie werden ein wenig müde. Sie, Herr Vorsitzender, schlagen eine Pause vor aber die Polen haben ihre eigene Methode. Sie schrauben eine Steckdose ab. Jeder packt mal kurz an die Kontakte. Danach sind alle wieder hellwach und arbeiten weiter.

9.35 Uhr: Es klingelt. Der deutsche Handwerksmeister steht vor ihrer Tür. Er sieht aus wie der dicke Bruder der Bildecker Herzbuben, trägt einen Kittel und darunter ein T-Shirt mit der Aufschrift: Bier formte diesen schönen Körper! Seine Hose hängt so auf halb acht, dass Sie seine Gesäßbacken sehen können. Das sogenannte „Maurerdekollte´“. Er begrüßt Sie mit dem Satz“ Ich bin Firma Pütz. Sind Sie der verstopfte Siffon?“ Sie nicken und lassen ihn herein.

10.15 Uhr: Die Polen haben das zweite Zimmer fertig verputzt.

10.20 Uhr: Der deutsche Handwerksmeister schaut sich den verstopften Siffon an und sagt den klassischen Handwerkersatz : „Oh, oh, oh, oh dat wird teuer!“ Ein wichtiger Satz. Jedes „Oh“ bedeutet für Sie, Herr Vorsitzender, 50 € mehr als im Kostenvoranschlag ausgemacht war.
„Oh, oh, oh, oh dat wird teuer!“ ist einer von vier Sätzen die der deutsche Handwerker in seiner Ausbildung lernt. Die anderen drei Sätze lauten:
„An Ihrer Stelle würde ich das alles neu machen lassen!“
„Dat war ich nit. Das war schon vorher kaputt!“
Und
„ Brauchen Sie unbedingt eine Rechnung?“
Nach der Begutachtung des Siffons steht der Handwerker auf und macht erst einmal Frühstückspause.

11.00 Uhr: Die polen fangen an zu tapezieren.

11.30 Uhr: Der deutsche Handwerksmeister kommt aus der Frühstückspause und macht sich am Siffon zu schaffen. Neben ihm steht sein Lehrling. Der deutsche Handwerksmeister kommt grundsätzlich immer mit einem Lehrling, denn das deutsche Handwerk ist traditionell irakisch strukturiert. Oben an der Spitze steht der Meister, dann kommt der geselle, dann kommt der Lehrling und dann, Herr Vorsitzender, dann kommen Sie. Was die Funktion des Lehrlings ist, ist noch nicht erforscht. In den meisten Fällen steht er einfach nur doof wie 100 Meter Feldweg daneben und hat den Mund auf. Mindestens 80% der deutschen Lehrlinge im Handwerk haben den ganzen Arbeitstag lang den Mund auf. Ethnologen vermuten das dies ein Sicherungssystem ist. Solange der Lehrling den Mund offen hat, weiß der Meister das er noch atmet und lebt. An den Bewegungen ist dies nicht festzustellen, denn während der Meister arbeitet steht der Lehrling unbeweglich und starr daneben. Woher sich auch der Begriff „Standort Deutschland“ ableitet. Der deutsche Lehrling bewegt sich so wenig, dass die deutsche Handwerkskammer für Lehrlinge im Dienst inzwischen Thrombosestrümpfe vorschreibt.

11.45 Uhr: Die Polen kacheln das Bad.

11.50 Uhr: Der deutsche Handwerksmeister stellt fest, dass ihm eine Muffe fehlt. Er schickt den Lehrling zum Auto. Sie rechnen das Bewegungstempo des Lehrlings mit dem Hin- und Rückweg zum Auto hoch und wünschen ihm bis zum wiedersehen schon mal frohe Ostern, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch. Der Meister bleibt solange zurück, schaut sich um und stellt fest, dass er durst hat. Sie bieten ihm ein Glas Wasser an. Seine Antwort: „Ich will mich nicht waschen. Ich habe durst.

12.15 Uhr: Kleine Krise mit einem polnischen Handwerker. Franek hat einem Fehler gemacht. Es ist Ihnen, Herr Vorsitzender, aufgefallen, als er aus der Küche kam und stolz verkündete: „Sauna fertig Meister!“ Beim Blick in die Küche stellen Sie fest, er hat das Laminat an die Wand geklebt und die Raufaser auf den Boden.

12.20 Uhr: Der deutsche Lehrling kommt mit der Muffe zurück. Er hat natürlich die falsche Muffe mitgebracht. Die richtige ist nicht da. Der Meister schickt ihn los. Er soll zum Baumarkt sausen und die richtige Muffe holen. Der Lehrling saust los. Sie denken an den Stundenlohn der Beiden und begreifen zum ersten mal wie das Wort „Muffensausen“ wohl entstanden ist.

13.30 Uhr: Franek hat die Küche wieder in Ordnung gebracht und alle Elektriken der Wohnung verlegt.

15.00 Uhr: Nach seiner Mittagspause setzt der deutsche Handwerker seinen Engländer an den Siffon und verzieht plötzlich schmerzvoll das Gesicht. Das ist für Sie, Herr Vorsitzender, ein kritischer Moment. Wenn ein deutscher Handwerker vor Ihnen schmerzvoll das Gesicht verzieht handelt es sich um einen absoluten Notfall auf den Sie sofort und nur auf eine Art reagieren müssen. Ignorieren, Herr Vorsitzender! Wegschauen! So tun als hätten Sie nichts bemerkt! Sie, Herr Vorsitzender, machen den Kardinalfehler und fragen den Handwerker: „ Was haben Sie?“ Die Antwort: „Verkalkung im Ellenbogen. Furchtbar, kennen Sie dat? Ich war schon bei tausend Ärzten. Wenn ich Ihnen dat erzähl, jung gehste mal in die Auto und hohlste mal de Röntgenbilder.“

15.10 Uhr: Bolek und seine Truppe sind fertig. Ihre Wohnung ist renoviert und geputzt. Alles kostete zusammen nur 200€. Sie, also die Polen, fahren jetzt weiter nach München zu ihrer nächsten Baustelle.

15.50 Uhr: Sie, also Sie, Herr Vorsitzender, haben die gesamte Krankengeschichte des deutschen Handwerkers, seiner Familie, seiner Freunde, seines Dackels und der Familie und Freunde des Dackels gehört. Sie kennen seine Homorieden besser als er Ihren Siffon. Den Grund für seine Krankheiten weiß er natürlich auch. Die Arbeit, der Stress, der Druck den man als Mittelständler hat. Dieser unglaubliche Druck. Und diese unmenschlichen Steuern. Wenn er nicht grundsätzlich Schwarzarbeiten würde, könnte er die gar nicht bezahlen. Und dann noch die rot grüne Regierung. Das schlägt auf die Psyche. Er kann schon nicht mehr essen, nicht mehr trinken. Er hat nicht mal mehr Lust auf sex mit seiner Frau. Während er sein siebtes Bier köpft, stellen Sie sich vor, wie Handwerker überhaupt Sex haben. Rufen die wohl beim Orgasmus „Schatz ich komme“, oder rufen die „Schatz, halt dich bereit. Ich komme zwischen acht und 14 Uhr.“ Und berechnen die dafür die Anfahrt?
Plötzlich piept die Uhr des Handwerksmeisters.

15.58 Uhr: Feierabend! Sie werden nervös. Ihr Siffon. Sie schlagen vor, die Handwerker können doch eigentlich noch etwas länger arbeiten. Aber Meister und Lehrling schauen sich an wie zwei Teletubbies. Hirnforscher haben herausgefunden, dass die Kombination „länger“ und „arbeiten“ von deutschen Handwerkern nicht in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden kann. Also packen die Beiden alles ein und bitten Sie um insgesamt 420€ für den Arbeitstag. Und den Siffon, den werden die Beiden auch noch reparieren. Sie kommen demnächst wieder vorbei. Am besten Sie halten sich zwischen Mai und September schon mal grundsätzlich frei. Ich danke Ihnen, Herr Vorsitzender, dass Sie mir zugehört haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

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The Griffin (20. März 2017, 12:48), Holly (21. März 2017, 17:40)

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Samstag, 25. März 2017, 10:02

BRIEF EINES MANNES AN SEINE FRAU, DIE AUF KUR IST

Alles in Ordnung, liebe (Namen eurer Frau einsetzen)!

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief. Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen um mich zu machen. Es ist alles in Ordnung.
Das Essen koche ich selbst, und ich staune täglich mehr, wie gut es doch klappt.
Mittlerweile kann ich es essen ohne dass mir anschließend im Krankenhaus der Magen ausgepumpt werden muss.

Da es oft schnell gehen muß, habe ich mir gestern Bratkartoffeln gemacht. Müssen die Kartoffeln eigentlich geschält werden?
Zwischendurch war ich Brötchen holen. Nach meiner Rückkehr war die Emaille in der Pfanne geschmolzen.
Ich habe nie geglaubt, daß sie so wenig aushält. Der Rauch in der Küche ist schon wieder abgezogen, aber
die Katze ist schwarz wie ein Rabe und hustet. Seither ergreift sie panikartig die Flucht,
wenn ich nur den Herd anschalte oder mit den Pfannen klappere.
Da ich wenigstens einmal am Tag was warmes zu Essen brauche, wie du ja weißt, läßt sich Katze mittlerweile gar nicht mehr
blicken!

Sag mal, wie lange muß man eigentlich Eier kochen? Ich habe sie zwei Stunden gekocht, aber sie waren nicht weich zu kriegen.
Schreib mir doch mal, ob man angebrannte Milch noch verwenden kann. Soll ich sie aufheben, bist Du wieder kommst?

Hatte leichte Probleme mit dem Gulasch, habe mir eine Dose warmgemacht. Doch leider ist sie in der Mikrowelle explodiert.
Die Tür der Mikrowelle wurde durch's Fenster geschleudert und unser schönes Gewächshaus ist leider kaputt ..... das Fenster auch.
Da es geschlossen war (Muss ich immer, wenn ich koche, sonst rückt wieder die Feuerwehr aus)
wurde es mit dem Rahmen komplett raus gerissen, die Druckwelle war gewaltig.

Die Dose dagegen ging ab wie ein Zäpfchen, senkrecht nach oben, durchschlug die Decke
und traf die kleine 13jährige Tochter von Herrn Bauer, der über uns wohnt, genau zwischen die Beine.
Sie war gerade beim Klavierspielen, ihr is' nix passiert, aber dem Klavierlehrer hat's 4 Finger abgerissen!
Hast Du auch schon mal gehabt, daß Dir schmutziges Geschirr verschimmelt ist? Wie ist das nur in so kurzer Zeit möglich?
Du bist doch kaum vier Wochen fort. Hinter der Spüle lebt alles, da kannste "UNIVERSUM" drehen.
Wo kommt dieses Krabbelgetier her? Hast du da etwas deponiert?
Habe mich dann doch endlich dazu hinreißen lassen und das Geschirr gespült.
Bitte schimpf nicht mein Schatz, aber das gute Porzellan von Oma is hin.
Hätte nicht gedacht, sah doch so stabil aus, war wohl ein bißchen viel, 1000 Umdrehungen der Waschmaschine.

Die ist übrigens auch hinüber, das große Schlachtermesser hat beim Schleudern leider die Trommel ein wenig beschädigt...... und steckt
jetzt in der Wand, das Messer, nicht die Trommel. Denn die hat die 300er Ziegelwand durchschlagen und
liegt irgendwo draußen sinnlos herum!

Beim Essen habe ich leider den Wohnzimmerteppich eingesaut, mit Tomatensoße.
Du sagtest mir immer, das Tomatensoße nicht mehr rausgeht.
Da hast du dich geirrt, mein Liebling, die ging wunderbar raus, die Haare des Teppichs auch.
Ich hätte doch wohl keine Nitroverdünnung nehmen dürfen!

Den Kühlschrank habe ich auch abtauen müssen. Du bist da immer so ungeschickt, das Eis geht wunderbar ab mit einer Maurerkelle.
Nur komischer weise heizt er jetzt, komisch. Auf jeden Fall ist das Fleisch gut durch. Joghurt, Sekt und Mineralwasser auch, alles
explodiert.

Mein Liebling! Am Donnerstag habe ich vergessen, die Wohnung abzuschließen.
Es muß jemand dagewesen sein, denn es fehlen einige Wertgegenstände, aber Geld allein macht ja nicht glücklich, wie Du
immer sagst.
Der Kleiderschrank ist auch leer, aber es kann ja nicht viel drin gewesen sein, denn Du hast Dich ja immer beklagt, daß Du
nichts zum Anziehen hast.

Als ich gestern abend die Kaninchen füttern wollte, ist mir die Kerze umgefallen. Naja, das Kaninchen ist jetzt ohne Haare.
Schaut irgendwie witzig aus!

Damit will ich schließen, morgen mehr. Ich hoffe, daß Du Deine Kur in
sorgloser Ruhe und Freude genießt.

Viele herzliche Grüße

von Deinem Göttergatten !

PS: Deine Mutter hat als sie von dem Unglück erfahren hat der Schlag getroffen.
Die Beerdigung war gestern, habe es dir nicht gesagt um dich nicht unnötig zu beunruhigen.
Du bist ja auf Kur und sollst dich erholen!